Der Hilsenhof und seine Geschichte


In Seebach - Ortsteil Grimmerswald - liegt der Hilsenhof,
ein ehrenamtlich bewirtschafteter Übernachtungsbetrieb der katholischen Kirchengemeinde 76694 Forst + Ubstadt-Weiher.

Als ehemaliges Bauernhaus wurde er am 12. Juni 1964 von Viktor Wildschütte, dem damaligen Pfarrer der Gemeinde Forst erworben.

Der Hilsenhof befand sich zum Zeitpunkt des Kaufes in einem wenig erfreulichen baulichen Zustand. Vor allem die beiden Nebengebäude, Altenteil und Brennhäusel waren nur noch Ruinen und vom Hilsenhof selbst war eigentlich nur das Dach in einem guten Zustand. Umbau- und Renovierungsarbeiten begannen und Arbeit gab es in Hülle und Fülle.
Der Hauptteil der Arbeiten wurde durch freiwillige, kostenlose und aufopferungsvolle Arbeit von Forster Bürgern geleistet. Um diesem Einsatz einen Rahmen zu geben und Verantwortlichkeiten zu schaffen, wurde am 11. Juli 1965 der „Verein der Freunde des Hilsenhofes“ gegründet.

„Eine Stätte der Erholung für unsere Jugend und unsere Familien sollte er sein, er sollte auch all denen offen stehen, die mit unserer Jugend und unseren Familien befreundet sind.“ So lautete der Text der Präambel der ersten Satzung des Vereins.

Die Einweihung und Weihe des Hilsenhofes war bereits am 29. August 1965. Das Altenteil wurde 1966 neu erstellt und in Betrieb genommen. 1967 war auch das Brennhäusel fertig gestellt und bezogen worden.

Am 06. Mai 1968 verstarb Pfarrer Viktor Wildschütte, der Gründer und Initiator des Hilsenhofes und Gründer unseres Vereins, nach schwerer Krankheit. Das Eigentum des Hilsenhofes ging auf die kath. Pfarrgemeinde St. Barbara, Forst über; durch Schenkungsvertrag vom 05. Dezember 1967.
Der Verein nahm sich vor, die Arbeiten im Sinne seines Gründers und zum Wohle des Hilsenhofes und seiner zukünftigen Nutzern weiterzuführen.

Noch heute bedeutet es viel ehrenamtliche Arbeit und Einsatz, den Hilsenhof instand zu halten. Im Jahre 2015 feierte der Verein sein 50jähriges Bestehen.