"Punktlandung" beim Tag der offenen Haustür auf dem Hilsenhof


Es war alles bestens vorbereitet für den Tag der offenen Haustür am Sonntag, dem 17. September 2017. Allein die Wettervorhersage bereitete den Verantwortlichen Sorge, bei Aussicht auf Dauerregen und Temperaturen um die 10 Grad. Schon die Anfahrt am Freitag war für die ersten Einsatzbereiten deprimierend - neben einem Stau auf der A 5 mit einer Wartezeit von über einer Stunde, schüttete es auf Höhe Rastatt wie aus Kübeln. Da bekam selbst der stabilste Optimist weiche Knie.
Nach der Ankunft auf dem Hilsenhof jedoch erhellte sich das Wetter und damit auch der Blick auf das nahende Ereignis. Logisch: der Freitagnachmittag wurde sofort genutzt, die anstehenden umfangreichen Mäharbeiten mit Freischneider und AS-Mäher anzugehen, solange das Wetter hielt. Am Samstag ging es morgens gleich weiter: der zeigte sich zwar in wechselhafter Laune - mal Wolken, mal Sonne, mal warm, mal kühl - aber immer ohne Regen.
Zu Beginn des frühen Nachmittags waren dank geübter und tatkräftiger Truppe alle "Wiesle" gemäht, so dass die zwischenzeitlich angewachsene 30-köpfige Hilsenhof-Mannschaft den Aufbau der Zelte, die Pflege der Außenlagen sowie das Reinigen und Herausputzen der Häuser in Angriff nehmen konnte. Ergebnis: Tag 2 gut überstanden, alles erledigt, gepflegtes Anwesen, zufriedene Gesichter. In gemütlicher Runde wurde der arbeitsreiche Samstag abgeschlossen.


Sonntag 11.00 Uhr, es kann losgehen!


Zuvor noch einige letzte Handgriffe - liebevoll gestalteter Blumenschmuck, Zimmer zur Besichtigung herrichten, Aufbau von Bilddokumentationen. Und wieder der kritische Blick nach oben: hält's oder hält's nicht? Die ersten Gäste hatten schon Platz genommen, waren mit Essen und Getränk versorgt, als die drei "Kürnbacher Besenmusiker" für Stimmung, gute Laune und Unterhaltung sorgten. Die rund 120 Gäste verteilten sich während des Tages über das gesamte Areal, so dass es immer entspannt und ohne Stress zuging und man nie den Eindruck hatte, die aufgestellten Zelte, Bänke und Tische könnten nicht ausreichen. Jedenfalls waren die 50 Portionen Rindfleisch mit Leberknödel und Salat innerhalb kurzer Zeit vergriffen. Steaks, Würste und Pommes gingen ständig über den Tresen, die Kaffeestube im großen Haus war zeitweise überfüllt.

Bürgermeister Reinhold Gsell und Bürgermeister Reinhard Schmälzle von Seebach ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, uns einen Besuch abzustatten, nicht ohne dem Verein lobenden Dank und Anerkennung auszusprechen. Neben der Nutzung des hauseigenen Spielplatzes gab es für die Kinder Abwechslung und Zeitvertreib mit zwei Eseln vom Basgardehof, mit denen sie reiten und spielen konnten. Die meisten Gäste - Vereinsmitglieder, Bekannte, interessierte Bewohner überwiegend aus Forst - hatten schon die Heimreise angetreten, als es Punkt 17.00 Uhr, zum geplanten Ende der Veranstaltung, mäßig zu regnen begann.
Das störte jedoch die noch anwesenden Besucher, in der Mehrzahl die um den Hilsenhof wohnenden Nachbarn nicht. So dauerte es noch eine Weile, bis das aktivierte Abbauteam auch den letzten Tisch und und die letzte Bank wegräumen konnte unn's letschte Schwetzle g'schwetzt war. Es gab noch viel zu tun an diesem Sonntagabend, weil auch die meisten der Helferinnen und Helfer noch nach Hause mussten. Die Zelte allerdings, konnten wegen Nässe nicht abgebaut werden. Das erledigte eine kleine Restmannschaft am nächsten Tag. Am Montagnachmittag wurde bei freundlichem Wetter der Schlüssel rumgedreht, der Tag der offen Haustür 2017 war damit beendet - eine weitere gelungene Veranstaltung, bei der sich Verein und Hof bestens präsentiert hatten. Herzlichen Dank an alle Aktiven und an alle Besucher!

Manfred Häffner